Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Alles für dein Baby & Kinder bis 4 Jahre
Kostenlose Retoure, 30 Tage Rückgaberecht
6 Fachmärkte in Österreich
Ernährung

Käse in der Schwangerschaft

Du darfst in der Schwangerschaft fast alle Käsesorten essen, solange sie aus pasteurisierter Milch hergestellt sind oder lange gereift haben. Verzichten solltest du unbedingt auf Rohmilchkäse, weichen Käse mit Rotschmiere sowie Blauschimmelkäse, da diese Listerien enthalten können. Wenn du Käse stark erhitzt, beispielsweise auf einer Pizza, sind alle Sorten unbedenklich für dich und dein Baby.

Welchen Käse du in der Schwangerschaft essen darfst

Es ist verständlich, dass du dir als Schwangere Sorgen um die richtige Ernährung machst. Die gute Nachricht ist, dass viele dieser leckeren Lebensmittel für dich und dein Baby absolut sicher sind. Der Schlüssel liegt meistens in der Herstellung. Käse aus pasteurisierter Milch wurde erhitzt, wodurch mögliche Keime abgetötet wurden.

Diese Sorten sind sicher für dich und dein Baby

Du kannst deinen Speiseplan abwechslungsreich gestalten, denn wichtige Milchprodukte liefern dir und deinem Kind wertvolles Kalzium. Als sicher gelten fast alle Hartkäse und Schnittkäse, da ihr Wassergehalt gering und die Reifezeit lang ist. Auch Frischkäse ist in Ordnung, wenn er industriell abgepackt wurde.

Hier sind Sorten, die du unbedenklich genießen kannst:

  • Hartkäse: Emmentaler, Parmesan, Bergkäse (auch aus Rohmilch, wenn lange gereift).
  • Schnittkäse: Gouda, Edamer, Tilsiter, Butterkäse.
  • Weichkäse (pasteurisiert): Camembert oder Brie, aber nur ohne Rinde.
  • Frischkäse & Sonstiges: Mozzarella, Feta, Schafskäse (pasteurisiert), Hüttenkäse, Mascarpone, Schmelzkäse.

Ein pasteurisierter Käse ist auf der Verpackung meist nicht speziell gekennzeichnet, da dies der Standard ist. Nur wenn „aus Rohmilch“ darauf steht, musst du aufpassen. Greife also ruhig zu, wenn du Lust auf ein Käsebrot hast.

BabyOne-Card Vorteile

Sichere dir einzigartige Vorteile mit der BabyOne-Card
  • Überraschungsgutschein
  • Gratis Welcome Box für Schwangere
  • Mit jedem Einkauf Bonuspunkte sammeln - im Fachmarkt und online
  • Regelmäßige Ausschüttung deiner Bonuspunkte
  • Attraktive Rabatte in Form von BabyOne-Card Coupons
  • Persönliche Geburtstagsüberraschung
  • und vieles mehr...

Auf diese Käsesorten solltest du lieber verzichten

Um dein ungeborenes Kind zu schützen, gibt es ein paar Ausnahmen im Kühlregal. Bestimmte Umgebungen begünstigen das Wachstum von Bakterien wie Listerien. Eine Infektion mit Listeriose ist selten, kann aber für dein Baby gefährlich sein. Mit ein paar einfachen Regeln gehst du diesem Risiko aus dem Weg.

Vorsicht bei Rohmilch und bestimmten Weichkäsen

Generell solltest du Rohmilchprodukte meiden. Achte auf Verpackungen, auf denen ausdrücklich „aus Rohmilch“ steht. Eine Ausnahme bilden sehr harte Käsesorten wie Parmesan, da dort durch die lange Lagerung keine Krankheitserreger überleben. Besonders anfällig für Keime sind weiche Käsesorten mit viel Feuchtigkeit und spezieller Rinde.

Käsesorte Grund für den Verzicht
Frische Rohmilchkäse Die Milch wurde nicht erhitzt, Keime können enthalten sein.
Weichkäse mit Rotschmiere Sorten wie Romadur, Limburger oder Munster bieten Nährboden für Bakterien.
Blauschimmelkäse Gorgonzola oder Roquefort sind innen feucht und anfällig für Schimmelpilze und Listerien.
Sauermilchkäse Handkäse oder Harzer Käse können bei falscher Lagerung kritisch sein.

Auch eingelegter Käse oder Frischkäse aus offenen Gefäßen an der Frischetheke sind riskant. Du weißt dort oft nicht, wie lange der Behälter schon offen ist oder ob Löffel getauscht wurden. Bevorzuge immer industriell verpackte Ware.

Fachmarkt finden
Fachmarkt finden
Bitte gib eine Postleitzahl oder einen Ort ein, um Fachmärkte in deiner Nähe anzuzeigen.
image Contact Card

Du hast immer noch Fragezeichen?

Unsere Experten im Fachmarkt unterstützen dich - egal ob persönlich vor Ort oder telefonisch.

Einkauf und Lagerung: Rinde und Verpackung

Schon beim Einkaufen kannst du viel für deine Sicherheit tun. Achte auf unbeschädigte Verpackungen und ein langes Haltbarkeitsdatum. Zuhause angekommen, gehört der Käse schnell in den Kühlschrank. Lagere ihn am besten im mittleren Fach bei 5 bis 7 Grad Celsius.

Richtig auswählen an der Käsetheke und im Regal

Die Käserinde kann Bakterien enthalten, auch bei eigentlich sicheren Sorten. Schneide die Rinde daher vor dem Verzehr immer großzügig ab. Das gilt auch für Edamer oder Gouda. Vermeide bereits geriebenen Käse aus der Tüte (Reibekäse), da die große Oberfläche viel Platz für Keime bietet. Reibe deinen Käse lieber frisch kurz vor dem Essen.

Kaufe Käse am besten am Stück und verpackt. An der offenen Käsetheke liegen verschiedene Sorten oft nebeneinander. Ein Messer, das gerade einen Rohmilchkäse geschnitten hat, könnte danach deinen Gouda berühren. Packungen aus dem Kühlregal sind hier die sicherere Wahl für dich.

Zubereitung: Käse richtig erhitzen

Wenn du Lust auf Pizza, Auflauf oder Fondue hast, musst du auf nichts verzichten. Hitze ist dein bester Verbündeter gegen Bakterien. Sobald Käse für mindestens 2 bis 3 Minuten auf über 70 Grad erhitzt wird, sterben Listerien und andere Erreger zuverlässig ab.

So machst du Käse durch Hitze keimfrei

Ein wärmebehandelter oder gebackener Käse ist also sicher, selbst wenn es ursprünglich ein Gorgonzola oder Rohmilch-Camembert war. Achte darauf, dass das Gericht wirklich heiß dampft und der Käse blubbert. Ein bloßes Schmelzen reicht manchmal nicht aus. Beim Raclette oder auf der Pizza wird diese Temperatur aber spielend erreicht. Du kannst also auch Gerichte mit Schmelzkäse oder überbackenen Feta genießen. Das erweitert deinen Speiseplan enorm und sorgt dafür, dass du und dein Baby entspannt und genussvoll durch diese aufregende Zeit kommen.

*Wir möchten darauf hinweisen, dass die Entwicklung deines Kindes ganz individuell ist und jedes Kind andere Bedürfnisse hat. Unser Ratgeber gibt dir eine Orientierung, ist aber kein Ersatz für ein ärztliches Gespräch. Wir raten dir, deine gesundheitlichen Fragen immer mit deiner Kinderärztin/deinem Kinderarzt zu besprechen.